Inklusionsbeirat Dillingen

3. Treffen des Netzwerkes Inklusion Dillingen

Am 22.11.2017 trifft sich das „Netzwerk Inklusion Dillingen“ zum dritten Mal im Seniorentreff im Rathaus in Dillingen.

Beginn ist um 15:30 Uhr.

Zur Vorbereitung der Besetzung des Beirates wurde das Netzwerk ins Leben gerufen.

Die Sitzungen des Netzwerkes sind öffentlich. Um eine Anmeldung wird gebeten.

Telefon (06831) 767 183 oder per E-Mail an info@sls-fuer-alle.de 

 

2. Treffen des Netzwerkes Inklusion Dillingen

Am 06.09.2017 trifft sich das „Netzwerk Inklusion Dillingen“ zum zweiten Mal im Seniorentreff im Rathaus in Dillingen. Beginn ist um 15:30 Uhr.
Die Sitzung des Netzwerkes ist öffentlich. Um eine Anmeldung wird gebeten.
Telefon (06831) 767 183 oder per E-Mail an info@sls-fuer-alle.de

1. Treffen des Netzwerkes Inklusion Dillingen

Am 04.05.2017 trat zum ersten Mal das „Netzwerk Inklusion Dillingen“ im Seniorentreff im Rathaus in Dillingen zusammen.
Eingeladen hatten die Stadt Dillingen gemeinsam mit dem Verbund für Inklusion und Bildung (VIB) der AWO im Rahmen der Kooperationsverein-barung „Gemeinsam aktiv und inklusiv“.

Bürgermeister Berg begrüßt die anwesenden Teilnehmer
Teilnehmer und Teilnehmerinnen am 1. Netzwerk Inklusion Dillingen

Ziel des Netzwerkes ist es, den geplanten Inklusionsbeirat in den nächsten Monaten gemeinsam auf den Weg zu bringen. Der Einladung sind zahlreiche Vertreter der Verwaltung, der Politik sowie der Zivilgesellschaft gefolgt.

Diskussionen unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
Diskussionen beim 1. Netzwerktreffen

Die nächste Sitzung des Netzwerkes findet am 06.09.2017 um 15:30 Uhr im Seniorentreff im Rathaus statt. Die Sitzung ist öffentlich.

 

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am 18.11.2016

Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages haben der Verbund für Inklusion und Bildung (VIB) der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Saarland und die Stadt Dillingen den Grundstock für das von der „Aktion Mensch“ geförderte Projekt „Gemeinsam aktiv und inklusiv in Dillingen“ gelegt. Zur Vertragsunterzeichnung nutzten VIB-Direktor Diethard Geber und Bürgermeister Franz-Josef Berg die Kulisse in der Dillinger Stadtbibliothek anlässlich des bundesweiten Vorlesetages. „Es ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer inklusiven Stadt, Menschen mit Behinderung in allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens teilhaben zu lassen“, erklärte der Bürgermeister.

foto_01_vertragsunterzeichnung

Der Stadtrat hatte der Kooperation einvernehmlich zugestimmt, nachdem Diethard Geber dort das Projekt vorstellte. Ziel des Inklusionsprojektes, das zunächst auf drei Jahre angelegt ist, ist der weitere Abbau von Barrieren im Alltag und in der Freizeit, die Nutzung von „Leichter Sprache“ (eine speziell geregelte und barrierefreie Ausdrucksweise der deutschen Sprache) sowie eine verstärkte Integration in Verwaltungsabläufe. Wie bereits der Bürgermeister zuvor, erklärte Diethard Geber, dass Dillingen im bundesweiten Vergleich in Sachen Inklusion gut aufgestellt sei. „Wir sind gut. Aber wir wollen uns hinterfragen, wo wir noch besser werden können“, so Geber.

Einen ersten Schritt auf dem Weg zur Kooperation machte die AWO bereits im Januar mit der Einrichtung eines Inklusionsbüros, geleitet von Marcus Gramlich. Bisher haben sich der Landkreis Saarlouis, die Lebenshilfe Kreisvereinigung Saarlouis, die Reha GmbH und die Diskothek Sound der Kooperation angeschlossen. In einem weiteren Schritt soll nun ein Inklusionsbeirat ins Leben gerufen werden. Akteure aus Politik und Gesellschaft sollen außerdem angesprochen werden, sukzessiv die Berücksichtigung von Interessen von Menschen mit Behinderung und deren aktive Beteiligung bei gesellschaftlichen Entscheidungen zu ermöglichen. Zukünftig sollen deren Entscheidungen insbesondere in den Handlungsfeldern Barrierefreiheit, Freizeit und Bildung auch inklusive Aspekte berücksichtigen. Ein Beispiel bei der Umsetzung ist, dass Menschen mit Behinderung, die als Lektoren für einfache Sprache ausgebildet sind, im Rahmen des Projekts prüfen, ob Anträge, Mitteilungen, Bekanntmachungen oder ähnliche schriftliche Äußerungen in leicht verständlicher Sprache abgefasst sind oder ob nachgebessert werden muss.

Eine leicht verständliche Sprache ist ein wesentlicher Baustein zu mehr Inklusion. Dieser Aspekt stand auch im Mittelpunkt des bundesweiten Vorlesetages in der Stadtbibliothek, der dort zugleich der erste inklusive Vorlesetag war. Kinder mit und ohne Behinderung hörten die spannende Geschichte in „Leichter Sprache“ aus dem von der Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Carlsen Verlag herausgegebene Buch „Die bunte Bande“, die Bibliotheksleiterin Dana Funke multimedial vorgetragen hatte.